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Behandlungsmethoden

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage war in verschiedenen Kulturen bekannt. Es gibt Überlieferungen aus dem fernen Osten, Indien, China, von den Inkas, den Römern und aus Amerika. Vermutlich wurde Fußreflexzonenmassage in mehreren Kulturkreisen erfunden, wahrscheinlich ist sie auch älter als die Akupunktur

Welche Krankheiten werden behandelt?

  • Abwehrschwäche, Steigerung der Körperabwehr
  • Akute und chronische Erkrankungen der Atemwege (Nebenhöhlenentzündung, Husten)
  • Degenerative Krankheiten (Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen): Reduktion der Beschwerden
  • Durchblutungsstörungen der Organe: Anregung der Durchblutung und Aktivierung der Funktion
  • Entgiftung, Entwässerung
  • Gelenkbeschwerden (Arthrose), rheumatische Erkrankungen: Schmerzreduktion
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kreislaufprobleme und Bluthochdruck
  • Müdigkeit: Steigerung der Lebenskraft
  • Ödeme: Aktivierung der Lymphfunktion
  • Psychoaffektive Zustände: Nervosität, Angst, Wut, Anspannung: Steigerung des Wohlbefindens
  • Reizzustände: Reizdarm, Reizmagen, Reizblase
  • Schlafstörungen
  • Stress
  • Unterleibsbeschwerden, Menstruationsschmerzen
  • Vegetative und funktionelle Störungen betreffend Verdauung, Entwässerung und Atmung
  • Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden
  • Verspannungszustände und Verkrampfungen der Muskulatur, Schmerzen am Bewegungsapparat, Schulter-Nacken, Rückenschmerzen
  • Verstopfung
  • Zahnbeschwerden

Inhaltsverzeichnis

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Behandlungsprinzip & Wirkungsweise

Die ganzheitliche Medizin erklärt die Wirkungsweise der Fußreflexzonenmassage über die asiatische Sichtweise der Körpermeridiane. Danach steht jedes Körperorgan mit einem Energiemeridian des Körpers in Verbindung. Sie ziehen durch den ganzen Körper und enden in den Händen und Füßen. Im gesunden Zustand kann diese Energie frei fließen und jeden Körperbereich versorgen. Im Krankheitsfall jedoch wird der Energiefluss blockiert. Durch eine Massage der entsprechenden Bereiche könne die Blockade beseitigt werden.

Zwar kennt man in der Medizin ähnliche Phänomene. Die sogenannten „Headschen“ Zonen sind Hautgebiete, die in nervaler Beziehung zu bestimmten inneren Organen stehen, da sie vom selben Wirbelsegment mit Nerven versorgt werden. Dass dies auch für die Füße zutrifft, ist eher unwahrscheinlich, da die Fußsohlen nicht von jedem Wirbelsegment mit Nerven versorgt werden.

Erste kontrollierte klinische Studien konnten aber dennoch einen Effekt der Fußreflexzonenmassage feststellen. Die Durchblutung der Niere etwa, war für die Zeit der achtminütigen Anwendung leicht erhöht. Dabei fand man in der Kontrollgruppe, bei der für die Versuchsanordnung unbeteiligte Reflexzonen massiert wurden, keinen Effekt. Die Datenlage bleibt aber letztendlich wegen der geringen und kurzzeitigen Effekte eher unbefriedigend. Allerdings wurde von den Therapeuten auch darauf hingewiesen, dass eine Fußreflexzonenmassage in der Regel 60 Minuten dauern sollte und in mehrwöchigen Serien (12 Behandlungen in 6 Wochen) erfolgen sollte.

Die ganzheitliche Medizin erklärt die Wirkungsweise der Fußreflexzonenmassage über die asiatische Sichtweise der Körpermeridiane. Danach steht jedes Körperorgan mit einem Energiemeridian des Körpers in Verbindung. Sie ziehen durch den ganzen Körper und enden in den Händen und Füßen. Im gesunden Zustand kann diese Energie frei fließen und jeden Körperbereich versorgen. Im Krankheitsfall jedoch wird der Energiefluss blockiert. Durch eine Massage der entsprechenden Bereiche könne die Blockade beseitigt werden.

Zwar kennt man in der Medizin ähnliche Phänomene. Die sogenannten „Headschen“ Zonen sind Hautgebiete, die in nervaler Beziehung zu bestimmten inneren Organen stehen, da sie vom selben Wirbelsegment mit Nerven versorgt werden. Dass dies auch für die Füße zutrifft, ist eher unwahrscheinlich, da die Fußsohlen nicht von jedem Wirbelsegment mit Nerven versorgt werden.

Erste kontrollierte klinische Studien konnten aber dennoch einen Effekt der Fußreflexzonenmassage feststellen. Die Durchblutung der Niere etwa, war für die Zeit der achtminütigen Anwendung leicht erhöht. Dabei fand man in der Kontrollgruppe, bei der für die Versuchsanordnung unbeteiligte Reflexzonen massiert wurden, keinen Effekt. Die Datenlage bleibt aber letztendlich wegen der geringen und kurzzeitigen Effekte eher unbefriedigend. Allerdings wurde von den Therapeuten auch darauf hingewiesen, dass eine Fußreflexzonenmassage in der Regel 60 Minuten dauern sollte und in mehrwöchigen Serien (12 Behandlungen in 6 Wochen) erfolgen sollte.

Nebenwirkungen & Gegenanzeigen

Wechselwirkungen
Es sind keine Wechselwirkungen bekannt

Nebenwirkungen und GegenanzeigenAuch bei der Fußreflexzonenmassage kann es – wie bei anderen alternativen Verfahren –gelegentlich zu einer Verschlimmerung kommen.

Empfindliche Personen neigen zu stärkeren Reaktionen wie vermehrter Schweißbildung und Bildung und Ausscheidung von riechendem Schleim. Auch leichter Schnupfen oder Hautausschläge können auftreten. Diese vegetativen Phänomene sind jedoch nur vorübergehend und sollen mit der Entgiftungsfunktion in Verbindung stehen.

Eine Reflexzonenmassage darf

  • Infektionen mit Fieber und ansteckenden Krankheiten
  • Verletzungen und Entzündungen im Venen- und Lymphsystem
  • Gangrän am Fuß
  • Risikoschwangerschaften
  • Psychosen und schweren Depressionen (außer begleitend zu einer ärztlichen Therapie)
  • Krebserkrankungen und anderen schweren Krankheiten (außer begleitend zu einer ärztlichen Therapie)
  • Fußpilz
  • akuten rheumatischen Erkrankungen im Bereich der Füße

Ablauf

Wichtig für den Erfolg der Massage ist ein körperliches Wohlbefinden. Die Kleidung sollte nicht beengend und der Liegesessel bequem sein. Eventuell ist eine Decke angebracht. Professionelle Therapeuten fragen vor der Behandlung immer nach akuten Erkrankungen und verweisen bei Risiken an den Mediziner.

Massiert wird immer mit beiden Händen. Dabei ist eine Hand der aktive Part, die andere Hand wirkt stützend und gibt dem Fuß Halt. Hat der Massierte das Gefühl, dass der Fuß sicher gehalten wird,tritt Entspannung leichter ein.

Damit der Therapeut sensibel auf die Zustände der Fußsohle eingehen kann, ist ein Blickkontakt notwendig. Schmerzende Bereiche können so sofort an der Mimik abgelesen werden.

Die Massage muss einem festgelegten Ablauf folgen. Zunächst wird der Kontakt zum Patienten hergestellt. Diese Zeit der Einstimmung ist wichtig, damit sich der Klient auf die Situation einstellen kann und sich wohlfühlt. Der Fuß wird ertastend erfasst. Dabei sind die Hauttemperatur, die Feuchtigkeit und Spannung wichtige Informationen. Fußpilz an bestimmten Zonen, Dornwarzen und andere Veränderungen der Haut können in die Beurteilung miteinbezogen werden.

Im Wesentlichen wird mit dem Druck der Daumenkuppe massiert. Dabei sollen aber nicht Druck und Kraft vorherrschen, sondern rhythmische Massageimpulse. Druck und nachlassender Druck wechseln sich ständig ab. Auch die Griffe werden variiert, so dass anregende Impulse auf beruhigende folgen.

Nach der Massage sollte man etwa eine Viertelstunde ruhen.

Während der Massage wird besonders auf die Reaktion des Behandelten geachtet. Er kann unruhig werden oder einschlafen, eine kalte Haut bekommen und Kälte empfinden.

Eine professionelle Fußreflexzonenmassage dauert etwa eine Stunde. Bei kürzerer Behandlung reicht die Reizstärke für eine Reaktion nicht aus. Die Reaktionen des Körpers auf die Massage brauchen Zeit. Oft kommt es erst nach Stunden und Tagen zum erwünschten Effekt. Es wird empfohlen, eine Fußreflexzonenmassage in drei Behandlungsserien pro Jahr durchzuführen.

Ergänzende Maßnahmen

Zur Aktivierung der Körperfunktionen eignen sich auch Reiztherapien wie Kneippbehandlungen und Baunscheidtieren.

Unterstützend zur Entspannung können eine Massage oder warme Auflagen sein. Die seelische Entspannung wird durch Maßnahmen wie Autogenes Training, Yoga und Meditation unterstützt.

Barfußlaufen im Freien auf verschiedenen Materialien (Steine, Holz, nasses Gras, Moos, Fußerlebnis-Pfade) fördert nicht nur die Durchblutung im Fuß, sondern auch die Sensibilität und ganzkörperliche Wahrnehmung der Umwelt.

Wie wirksam ist die Methode? Gibt es Studien?

Der Mensch ist ein soziales Wesen und eine sanfte menschliche Berührung hat für ihn eine besondere Bedeutung. Eine einfühlsame Massage von geübten Händen kann mit Sicherheit Wohlbefinden und Entspannung auslösen, wenn sich der Massierte vertrauensvoll in die Hände des Masseurs begibt.

Fußreflexzonenmassage – die Fakten

Die Fußreflexzonenmassage beruht auf Überlieferung und Erfahrung. Bisher ist nicht geklärt worden, wie sie wirkt. Erste kleine Studien haben eine Beeinflussung der Organdurchblutung (Niere und Darm) durch eine gezielte Massage der entsprechenden Zonen auf den Fußsohlen gezeigt. Allerdings hielt die Wirkung nicht lange an und es bleiben noch viele Fragen offen.

Gegen eine Fußreflexzonenmassage zur Steigerung des Wohlbefindens und kleineren Beschwerden ist nichts einzuwenden. Bei schweren Krankheiten sollte sie lediglich begleitend zu den Verfahren der Schulmedizin durchgeführt werden.

Qualifikation – was zeichnet einen guten Therapeuten aus?

Für die Ausübung der Fußreflexzonenmassage ist nur in der Schweiz eine Fachausbildung nachzuweisen.

In Deutschland ist die Fußreflexzonentherapie eine Behandlungsform, die eher der Selbstbehandlung und dem Bereich der "Wellness" zugeordnet wird.

Die Ausbildung ist nicht reglementiert und die Inhalte der angebotenen Kurse sind sehr unterschiedlich. Kurse zur Reflexzonenmassage dauern etwa 3 bis 14 Tage. Auch Laien können die Massageform erlernen. So dürfte der Ausbildungsstand sehr unterschiedlich sein. Man sollte daher darauf achten, dass der Anbieter der Fußreflexzonenmassage einen anerkannten Ausbildungsberuf erlernt hat (wie Masseur oder Physiotherapeut).

Eine Stellung von Diagnosen auf Grund schmerzlicher Bereiche in Hand und Fuß gilt als unseriös. Ein qualifizierter Therapeut kann aber auf eine mögliche Störung hinweisen, die gegebenenfalls von einem Arzt abzuklären ist. Eine Fußreflexzonenmassage kann keine ernsthaften Erkrankungen heilen und keinen Arzt ersetzen. Gegen ihren Einsatz zur Steigerung des Wohlbefindens und der Entspannung ist nichts einzuwenden.

Kosten/Erstattung durch die Kassen

Die Therapie ist nicht wissenschaftlich anerkannt und die Kosten der Behandlung werden von der Krankenkasse nicht übernommen.

Viele Physiotherapeuten setzen im Kassenbereich unter dem Label „Massage“ Fußreflexzonenmassage, Craniosakraltherapie und andere nicht anerkannte Verfahren ein. Gegen diese „Zuwendung auf Krankenschein“ ist eigentlich auch nichts einzuwenden, solange es dem Patienten nützt. Manche Kassen zeigen durchaus Kulanz, insbesondere, wenn der Patient auf die Fußreflexzonentherapie angesprochen hat.

Ursprung der Methode, Varianten

Die Indianer Amerikas massierten bei Schmerzen je nach Ort bestimmte Punkte an den Händen oder Füßen. Der amerikanische Arzt W. H. Fitzgerald (1872 bis 1942) studierte ihre Verfahren zur Schmerzreduktion und ergänzte sie um eigene Erfahrungen. Schließlich fasste die Physiotherapeutin Eunice D. Ingham das Ergebnis in einer Reflexzonenkarte der Füße zusammen. Diese Daten wurden die Grundlage der heutigen Fußreflexzonentherapie.

Die Fußreflexzonentherapie wurde später weiter entwickelt und gelangte schließlich über England nach Europa. Bei uns ist die Fußreflexzonenmassage über die Physiotherapeutin Hanne Marquardt bekannt geworden.

Heute arbeiten viele Physiotherapeuten und Heilpraktiker mit dieser Methode als vorbeugendes, therapeutisches und seltener auch als diagnostisches Verfahren.

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