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Behandlungsmethoden

Atemtherapie

Das Atmen ist eine unbewusste Funktion, die nur in den Vordergrund rückt, wenn sie gestört oder eingeschränkt ist. Häufig gewöhnt man sich unbewusst eine bestimmte Atemtechnik an, denn der jeweilige psychische und körperliche Zustand drückt sich in der Art zu atmen aus. So kann man das Atmen auch als Ausdruck des Unterbewussten ansehen.

Welche Krankheiten werden behandelt?

Die Atemtherapie will ganz bewusst durch die Kontrolle des Atmens wiederum auf körperliche und psychische Prozesse Einfluss nehmen. Die Veränderung des Atems kann helfen, seelische Zustände wie Angst, Stress und Verspannung wahrzunehmen und zu korrigieren. Daneben hat die Atemtherapie ganz praktische Eigenschaften und unterstützt bei der Bekämpfung einer Verschleimung oder asthmatischen Erkrankungen. Durch eine Vertiefung der Atmung kann eine Atemtherapie bettlägerige Patienten vor einer Lungenentzündung schützen. Ebenso ist die Stimme, die Sprech- und Singtechnik vom Atem abhängig und Sänger wissen um deren Bedeutung. Allgemein bekannt ist die Nutzung der Atemtechniken bei der Geburtshilfe.

Physiotherapie:

  • Asthma bronchiale, Entspannung
  • Sekretlösung und Transport von Schleim
  • Erkrankungen der Atmungswege und der Lunge (Mukoviszidose)
  • Erkrankungen von Herz und Kreislauf
  • funktionelle Störungen und Verspannungen des Bewegungsapparates
  • funktionelle Atemstörungen
  • Mobilisierung schwerkranker Patienten, Vorbeugung einer Lungenentzündung
  • Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei atmungs-behindernden (obstruktiven) Erkrankungen (Chronische Bronchitis, Asthma bronchiale etc.)
  • Unterstützung von Erkrankungen der Venen oder des Lymphsystems
  • Haltungsfehlformen

Stimm- und Sprecherziehung:

  • Korrektur ineffektiver Atmung
  • Stimmtraining, Stärkung der Stimme
  • funktionelle Störungen der Stimme
  • Optimierung des Resonanzkörpers
  • Tonbildung
  • Atemtechnik für Musiker und Sportler

Psychisch und psychosomatisch:

  • Asthma bronchiale, chronische Bronchitis, Überblähung der Lunge (Emphysem) und sonstige Atemstörungen
  • begleitend zu Lebensprozessen wie Schwangerschaft, Lebenskrisen und Sterben
  • Entspannung bei psychovegetativen Spannungs- und Schmerzzuständen
  • Erschöpfung, Kräftigung und Aktivierung
  • funktionelle Störungen des Herz-Kreislauf- und Verdauungssystems
  • Hyperventilationssyndrom
  • Migräne, Depressionen und Ängste
  • Neurodermitis, psychogene Hauterkrankungen
  • psychische Erkrankungen in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten (Zwänge, Phobien, Erwartungsängste, Trauerreaktion, Essstörungen, Depression, Borderline-Syndrom)
  • psychosomatische Störungen
  • Schlafstörungen

Meditativ:

  • Selbsterfahrung, Selbstbesinnung
  • Stressbekämpfung durch innere Ruhe
  • Abstandnehmen vom Alltag
  • Einüben von Gleichgewicht zwischen Überspannung und Unterspannung
  • Rhythmusfindung
  • Zeit für Sinnsuche

Inhaltsverzeichnis

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Behandlungsprinzip & Wirkungsweise

Die Heilkraft des Atems beruht darauf, dass der Atem (wie keine andere Körperfunktion) auf das Engste mit allen physischen und psychischen Vorgängen im Menschen vernetzt ist:

a) Mechanisch besteht eine Wechselwirkung zwischen Atembewegung und zahlreichen Körperorganen und deren Funktionen: Beispielsweise zwischen der Muskulatur des Oberkörpers, dem Zwerchfell und dem Sprechapparat.

b) Kreislaufdynamisch hängt die Atembewegung eng mit der Herzfunktion und dem Körper- und Lungenkreislauf zusammen; z. B. kann der Herzschlag und der Blutdruck beeinflusst werden.

c) Chemisch wird über die Atmung die Sauerstoffversorgung, der Kohlendioxidspiegel, die Ionenkonzentration und damit die Sauerstoffversorgung und die gesamte Stoffwechsellage beeinflusst.

d) Nervös-reflektorisch wirkt sich die Atmung auf die Organe und deren Funktionen über nervliche Verflechtungen aus.

e) Zentral-nervös besteht ein tief greifender Einfluss der Organmotorik, vor allem der Atem-Motorik, auf die Großhirn- und Bewusstseinsvorgänge des Menschen, und damit auf sein Empfindungs- und Gefühlsleben. Diesen Effekt nutzen vor allem die psychosomatisch und meditativ geprägten Schulen. So kann z.B. Nervosität durch die richtige Technik kontrolliert werden.

Die angestrebten Wirkungen der verschiedenen Schulen dürften stark überlappen, dennoch werden die Ziele ganz unterschiedlich formuliert, je nachdem, aus welcher Richtung der Therapeut kommt.

Die Physiotherapie will bestimmte Techniken der Atmung vermitteln. Dies umfasst die Optimierung der Atmung, eine Steigerung der Leistungsfähigkeit bei eingeschränkter Atmung sowie die Lenkung der Atmung in bestimmte Lungenabschnitte. Auch eine schleimlösende Wirkung und eine Verbesserung des Abhustens kann geübt werden. Bei schwerkranken Personen ist die Behandlung vorbeugend gegen Lungenerkrankungen (z.B. Lungenentzündung) und kann zur Entwöhnung nach einer künstlichen Beatmung notwendig sein.

Wird die Atemtherapie psychosomatisch eingesetzt, steht die Regulierung körperlicher Vorgänge durch die Atmung im Vordergrund: Möglich ist z.B. eine beruhigende oder aktivierende Wirkung oder eine Beeinflussung des Blutdrucks. Durch das Erspüren des natürlichen Atemrhythmus soll der Zugang zum eigenen Körper gefunden werden. Es ist sogar die Bewältigung von Angst und Nervosität durch Atmung erreichbar. Ebenso können sich Verspannungen und Blockaden im Oberkörper lösen und eine neue Beweglichkeit ermöglichen, die belebend erlebt wird.

Meditativ geprägte Atemtherapien
Hier stehen auch Aspekte der Lebensanschauung, der Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie im Vordergrund.

In der Formatio Reticularis, einem komplex vernetzten Zentrum tief im Stammhirn, strömen alle Informationen zusammen, die im Körper bzw. Gehirn entstehen. Jeder Reiz, von außen oder innen, verändert die Art und Weise, zu atmen. Dies wird in meditativen Atemtechniken bewusst gemacht, damit es von den Klienten differenziert empfunden werden kann.

Menschen suchen Atemtherapien auf, die

  • das Bedürfnis haben, sich selbst zu erfahren und zu entwickeln,
  • sich und ihren Körper empfindungsbewusster, durchlässiger und lebendiger vom Atem gestalten lassen wollen,
  • gestresst sind und sich nach innerer Ruhe sehnen, die auch in Beruf und Alltag Bestand hat,
  • das optimale Gleichgewicht zwischen Überspannung und Unterspannung erleben möchten, man nennt das Wohlspannung oder Eutonus
  • ihre Gesundheit stabilisieren wollen,
  • ihren eigenen Rhythmus und ihr eigenes Maß entdecken wollen,
  • ihre Kreativität wieder in sich entdecken und leben möchten,
  • neue Wege gehen und sich auf Veränderungen einlassen wollen,
  • Selbstverantwortung für sich und ihr Leben anstreben,
  • nach einem Sinn in ihrem Leben suchen
  • ihre Stimme mithilfe des Atmens neu entdecken und schulen wollen

Nebenwirkungen & Gegenanzeigen

Wechselwirkungen
Es sind keine negativen Wechselwirkungen bekannt. Nebenwirkungen und

Gegenanzeigen
Bei Menschen mit Neigung zu Ängsten und Hyperventilation kann es zu einer Hyperventilationstetanie kommen, besonders, wenn gefühlsintensive Problembereiche berührt werden. Bei Psychosen und anderen schwerwiegenden psychischen Erkrankungen ist Vorsicht geboten.

Ablauf

Physiotherapeutisch orientierte Atemtherapie
Bei dieser Atemtherapie wird zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht, bei der Erkrankungen wie Atemnot, Spastik, Erkrankungen der Lunge und Atmungsorgane, sowie Herzerkrankungen festgestellt werden. Danach kann die Therapie beginnen:

Man kann sowohl die Einatmung als auch die Ausatmung trainieren. Durch manuelle Techniken lenkt und vertieft der Therapeut außerdem die Ein- und Ausatmung. Daneben wird man in den Gebrauch der verschieden Atemtechniken eingeführt. Gähnendes Einatmen beruhigt beispielsweise, schnüffelndes Einatmen fördert die maximale Lungenfüllung. Sekretlösende Techniken wie Klopfungen, Klatschungen und Vibrationen erleichtern den Auswurf bei verschleimter Lunge. Auch verschiedene Laute werden eingesetzt: w oder r fördern die Sekretlösung, die Explosivlaute k, p, t wirken kräftigend, lang gezogene Vokale wie aa, oo, uu vertiefen die Ausatmung und Strömlaute wie f, s, sch oder z erleichtern die Entspannung.

Zunehmend setzt man auch Apparate ein: Inhalationsgeräte ermöglichen die Behandlung mit Wirkstoffen und das Giebelrohr bewirkt eine erhöhte CO2-Menge im Blut und stimuliert so eine verstärkte Atemtätigkeit. So genannte Flow-Geräte machen die Atmung tiefer und länger.

Nach dem Erlernen der Methoden zusammen mit dem Therapeut sollte man für sich selbst ein- bis zweimal täglich üben. Bei Intensivpatienten können Trainingseinheiten von drei- bis viermal zehn Minuten täglich angebracht sein.

Meditativ/psychosomatisch geprägte Atemtherapie:
Der Klient liegt während der Atembehandlung bekleidet auf einer Liege. Der/die Atemtherapeut/in erspürt mit seinen/ihren Händen den Atem des Liegenden und gibt Impulse, auf die der Klient mit seinem Atem meist unwillkürlich reagiert. So entsteht ein nonverbales Atemgespräch. Zum Abschluss wird das Erlebte und Erfahrene auch verbal reflektiert und in das verstehende Bewusstsein gehoben.

Eine Einzelbehandlung dauert grundsätzlich ca. 60 Minuten. Die Anzahl von Einzelbehandlungen, die nötig sind, um weitgehend selbständig mit dem Atem an sich weiterarbeiten zu können, ist individuell unterschiedlich. Im Allgemeinen kann die wohltuende Wirkung der Atemarbeit bereits während der ersten Behandlung gespürt werden.

Ergänzende Maßnahmen

Bei Fehlhaltungen kann ergänzend Krankengymnastik notwendig sein. Massagen und Wärmebehandlungen haben bei Muskelschmerzen und Verspannungen eine zusätzliche erleichternde Wirkung. Auch die Lunge kann durch eine Wärmebehandlung positiv beeinflusst werden. Atemtherapie kann auch ein Bestandteil einer Ordnungstherapie (Grundlage der klassischen Naturheilverfahren), Meditation oder Psychotherapie sein.

Verschiedene Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training unterstützen die Wirkung der meditativen Atemtherapie.

Wie wirksam ist die Methode? Gibt es Studien?

Atemtherapie kann zu ganz unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden:

Die physiotherapeutische Richtung vermittelt Atem-, Husten- und sekretlösende Techniken sowie entkrampfende Methoden für Asthmapatienten. Auch bei der Schmerzbewältigung (Geburt) setzt man Atemtechniken ein.

Im Rahmen einer meditativen Therapie liegt der Schwerpunkt auf Wahrnehmung von Körper, Raum, Zeit und Atmung und die psychosomatische Atemtherapie strebt die Beeinflussung von Gefühlen wie Vertrauen, Verspannung und Angst an.

Daneben kann das Training der Atemtechnik für den Gebrauch der Stimme und das Spielen von Instrumenten wichtig sein, sowie bei der Optimierung sportlicher Leistung (z.B. Tauchen oder Schwimmen).

Physiotherapeutisch ausgerichtete Atemtherapien haben eine deutliche Wirkung, welche die Technik oder Lebensqualität verbessert. Bei den meditativ sowie psychotherapeutisch ausgerichteten Methoden ist der Nachweis einer Wirksamkeit schwierig zu führen.

Qualifikation – was zeichnet einen guten Therapeuten aus?

Meist sind es Physiotherapeuten oder Personen aus anderen Heilberufen, die die Fortbildung zum Atemtherapeuten machen.

Der „Erfahrbare Atem“ ist eine Methode der Atemtherapie, die von Prof. Ilse Middendorf entwickelt wurde und in der seit 1965 Erwachsene (ab 25 Jahren) zum/r Atemtherapeuten/in ausgebildet werden. Es ist ein „freier Beruf“ und nicht staatlich reglementiert. Die Ausbildung nach Prof. Ilse Middendorf an einem durch den Berufsverband (BEAM e.V.) anerkanntem Ausbildungsinstitut wird mit einem Abschlusszeugnis zertifiziert.

Die Arbeits- und Forschungsgemeinschaft Atempflege (AFA) bemüht sich um eine wissenschaftliche Untersuchung der Atemtherapie und ihrer Wirksamkeit. Sie vertritt einen psychosomatischen Ansatz der die westlichen Atemlehren mit verschiedenen Elementen von Psychotherapie, Gymnastik, Tanz, und dem fernöstlichen Atemwissen kombiniert.

Der Verein hat seit vielen Jahren Qualitätsrichtlinien für die Ausbildung zum/zur Atempädagogen/in oder Atemtherapeuten/in entwickelt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einem AFA-Diplom, bzw. einem staatlichen Diplom abgeschlossen.

Kosten/Erstattung durch die Kassen

Die Methode basierend auf dem „zugelassenen Atem“ nach Ilse Middendorf® wird in Form einer Einzeltherapie oder in Seminaren angeboten. Üblicherweise werden ein oder zwei Einzelbehandlungen zum Kennenlernen gegeben, dann eine Reihe von zehn Einzelbehandlungen als vorläufiger therapeutischer Rahmen. Es ist sinnvoll, einen bestimmten Rhythmus – von z.B. einer Einzelbehandlung pro Woche – zu vereinbaren.

Kassenleistung
Seit 1996 sind nach Sozialgesetzbuch V (SGB V) die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, auch für Verfahren zu zahlen, die nicht von der Schulmedizin anerkannt sind, wenn eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt und andere (anerkannte Methoden) im betreffenden Fall zu keiner Besserung geführt haben. Allerdings muss die/der Ärztin/Arzt die Behandlung selber durchführen oder in der eigenen Praxis beaufsichtigen. Gesetzliche Krankenkassen dürfen zurzeit Leistungen von Heilpraktiker/Innen und/oder Atemtherapeut/Innen nicht bezahlen, da sie grundsätzlich kein Recht auf Kassenzulassung haben.

Verschiedene Kassen leisten aber freiwillig bei bestimmten Atemtherapien: Die AOK, Barmer, Techniker und Securvita übernehmen die Kosten in Verbindung mit Krankengymnastik oder die Securvita in Asthmakursen. Die DAK und die Hamburg Münchener übernehmen keine Kosten. Bitte erkundigen Sie sich vor der Therapie bei Ihrer Kasse.

Bei privaten Krankenkassen sieht es etwas anders aus: Meist zahlen sie für ärztliche Maßnahmen und das auch, wenn das Verfahren nicht schulmedizinisch anerkannt ist. Leistungen von Heilpraktikern/innen und/oder Atemtherapeuten/innen werden häufig erstattet. Inwieweit sie dazu verpflichtet sind, hängt von den jeweiligen Privatkassen bzw. dem gewählten Leistungstarif ab.

Kosten/Erstattung durch die Kassen

Die Methode basierend auf dem „zugelassenen Atem“ nach Ilse Middendorf® wird in Form einer Einzeltherapie oder in Seminaren angeboten. Üblicherweise werden ein oder zwei Einzelbehandlungen zum Kennenlernen gegeben, dann eine Reihe von zehn Einzelbehandlungen als vorläufiger therapeutischer Rahmen. Es ist sinnvoll, einen bestimmten Rhythmus – von z.B. einer Einzelbehandlung pro Woche – zu vereinbaren.

Kassenleistung
Seit 1996 sind nach Sozialgesetzbuch V (SGB V) die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, auch für Verfahren zu zahlen, die nicht von der Schulmedizin anerkannt sind, wenn eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt und andere (anerkannte Methoden) im betreffenden Fall zu keiner Besserung geführt haben. Allerdings muss die/der Ärztin/Arzt die Behandlung selber durchführen oder in der eigenen Praxis beaufsichtigen. Gesetzliche Krankenkassen dürfen zurzeit Leistungen von Heilpraktiker/Innen und/oder Atemtherapeut/Innen nicht bezahlen, da sie grundsätzlich kein Recht auf Kassenzulassung haben.

Verschiedene Kassen leisten aber freiwillig bei bestimmten Atemtherapien: Die AOK, Barmer, Techniker und Securvita übernehmen die Kosten in Verbindung mit Krankengymnastik oder die Securvita in Asthmakursen. Die DAK und die Hamburg Münchener übernehmen keine Kosten. Bitte erkundigen Sie sich vor der Therapie bei Ihrer Kasse.

Bei privaten Krankenkassen sieht es etwas anders aus: Meist zahlen sie für ärztliche Maßnahmen und das auch, wenn das Verfahren nicht schulmedizinisch anerkannt ist. Leistungen von Heilpraktikern/innen und/oder Atemtherapeuten/innen werden häufig erstattet. Inwieweit sie dazu verpflichtet sind, hängt von den jeweiligen Privatkassen bzw. dem gewählten Leistungstarif ab.

Ursprung der Methode, Varianten

VariantenZu den Anwendungsgebieten gibt es eine Reihe verschiedener Schulen, die ganz verschiedene Aspekte des Atmens in den Vordergrund stellen:

Physiotherapeutisch orientiert:

  • Buteyko-Methode

Stimm- und Sprecherziehung:

  • Methode nach Schlaffhorst und Andersen

Psychisch und Psychosomatisch orientiert:

  • Atem- und Leibtherapie nach Graf Dürckheim
  • Atemarbeit nach Cornelis Veening
  • Holotropes Atmen nach Stanislav Grof

Meditativ orientiert:

  • Intuitives Atmen nach Karl Scheerer
  • Erfahrbarer Atem nach Ilse Middendorf ®
  • Eutonie nach Gerda Alexander
  • Atemarbeit nach Herta Richter
  • Qigong
  • Pranayama
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